Stimmen zum Welthumanistentag

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Karina Berg | Bernau bei Berlin

Einen Satz, den man im sozialen und ehrenamtlichen Bereich oft hört, ist: „Warum bindest du dir die Zeit und Energie ans Bein? Das dankt dir doch niemand.“ Ich mache es nicht, um große Dankesreden auf meine Person zu erhalten. Ich mache es für die Dankbarkeit, die ich in den Gesichtern der Menschen sehe. Anderen eine Freude zu machen, ist mein Lohn. Die Zeit mit Kindern und Jugendlichen zu verbringen und dabei sein zu dürfen, wenn diese den Weg des Lebens gehen. Ein Teil dessen zu sein und zu unterstützen. Zu sehen, wie sie wachsen und erwachsen werden und selbst immer wieder von ihnen zu lernen. Es ist das schönste, wie ein junger Mensch selbstbestimmt wächst und man dabei sein darf. Manchmal ist man kraftlos und müde und dann blickt man in freudestrahlende Kindergesichter und man sieht die Dankbarkeit, dann weiß man, wofür man diese Anstrengungen auf sich genommen hat. Ein Zitat, welches ich einmal irgendwo gelesen habe und einfach alles aussagt, lautet: „Humanismus ist der Glaube an das Gute im Menschen und das Anwenden dieses Glaubens mit einem kühlen Kopf und einem warmen Herzen.“

Stimmen zum Feiertag am 21. Juni