Ricarda Hinz, Nordrhein-Westfalen

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Das Leben ist ein einziges großes Wunder und sowas von phantastisch, dass es mich immer sehr ärgert, wenn jemand versucht, es mir klein zu reden. Seien es Jenseits-Vertreter oder andere Diesseits-Verachter. Im Anthropozän sollte man bzw. frau dringlich den Kopf aus jeglichem ideologischen Sand ziehen, und sich soweit wie möglich informieren, positionieren und engagieren. „Denken Sie selbst, sonst tun es andere für Sie!“ besagt: wer sich jeglicher Position enthält, stärkt damit dummerdings die Position, die er am allerwenigsten eingenommen hätte, weil diese dann proportional besser da steht. Also plädiere ich dafür sich lieber entschieden zu positionieren und dabei fröhlich kritikfähig zu bleiben, so dass eine Meinungs-Korrektur nicht als Fehler, sondern als Gewinn empfunden wird. Quasi als erlebte Evolution der eigenen Meinung. Insofern wünsche ich mir für die säkulare „Community“ in naher Zukunft einen stürmischen Zulauf bekennender Humanistinnen und Humanisten, die diese offene Streitkultur ohne jedes Denkverbot facettenreich beleben und die Menschheit auf viele neue und vor allem humane Ideen bringen werden.

Foto: David Müller-Rico

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